Workshop 1: Multimodales Monitoring für In-situ Material- oder Bauteilprüfung

Donnerstag, 23. Februar 2027
parallel zum Vortragsprogramm

Die Dimensionierung von Bauteilen aus spröde versagenden Werkstoffen, wie z.B. faserverstärkte Komposite oder Beton stellt besondere Herausforderungen. Damit kritisches Versagen sicher ausgeschlossen werden kann müssen große Sicherheitsfaktoren berücksichtigt werden, was Leichtbau und ressourceneffizientem Materialeinsatz entgegen steht.

Die in-situ Prüfung hat sich als wertvolles Werkzeug für die Aufklärung von Versagensmechanismen, insbesondere in solchen spröden Werkstoffen erwiesen. Durch die Kombination von mechanischer Prüfung mit zerstörungsfreiem akustischen Monitoring und/oder der 3D Bildgebung mittels Röntgen-CT wird der Informationsgehalt solcher Experimente massiv gesteigert. Der Workshop soll Einblicke in neue experimentelle Möglichkeiten der kombinierten in-situ mechanischen Prüfung mittels Röntgen CT und Schallemission über mehrere Größenordnungen auf der Längen- und Zeitskala geben.

Beispielhaft werden experientelle Möglichkeiten in Labor-CT (Mikro), einem Großraum CT (Bauteilgröße 6 m x 1m x 0,7 m) und mittels Synchrotron-CT (Echtzeit) vorgestellt. Die Teilnehmenden diskutieren anschließend gemeinsam neue Anwendungsfelder und zukünftige Entwicklungsbedarfe für den Einsatz dieser Technologie in unterschiedlichsten Branchen.

Der Workshop greift diese Fragestellungen auf und soll Lösungsansätze aufzeigen, die den Einsatz von SHM in der Praxis erleichtern. Die Lösungen werden beispielhaft für reale Anwendungen, z.B. aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, erarbeitet.

Ansprechpartner: Dr. Martin Gurka, stellv. Abteilungsleiter  Leibniz Institut für Verbundwerkstoffe, Kaiserslautern

Die Teilnahme am Workshop  ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt zusammen mit der Seminaranmeldung.